Ein Cellist zwischen Rock und Rokoko.

Victor Plumettaz wurde in eine schweizerisch-ungarische Musikerfamilie geboren. Seine musikalische Ausbildung absolvierte er an den Musikhochschulen in Frankfurt, Karlsruhe und Luzern bei Martin Ostertag, Daniel Robert Graf und Christian Poltéra. Auf Meisterkursen erhielt er Impulse von Janos Starker, Ulf Tischbirek und Anja Lechner. Er gewann zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben, unter anderem den 2. Preis beim International Cello Competition Antonio Janigro in Zagreb und als Pianist den 1. Preis beim Willy-Bissing-Wettbewerb. Förderungen erhielt er durch die Jürgen Ponto-Stiftung und die Hirschmann-Stiftung. Ende 2007 stieß Plumettaz zum Ensemble Spark, mit dem sich eine internationale Konzerttätigkeit entwickelte. Darüber hinaus trat er als Solist oder mit Kammermusik- bzw. Orchesterprojekten in Europa, Israel, China und den USA auf.

Er hat zahlreiche zeitgenössische Werke, u.a. von Wolfgang Rihm, Johannes Motschmann und Márton Illés, uraufgeführt. Musik als Völkerverständigung und für Friedensprojekte einzusetzen, ist Plumettaz ein großes Anliegen. Er spielte Konzerte in mehreren Krisenregionen wie Israel, Palästina, oder dem Kosovo. Ein besonders prägendes Erlebnis war für ihn eine Tournee im Rahmen von Colluvio, bei der er gemeinsam mit zwei kosovarischen Musikern, dem albanischen Geiger Visar Kuci und der serbischen Pianistin Marija Deskovic, an mehreren Brennpunkten der Region auftrat. Dieses Projekt wurde vom ORF als Dokumentarfilm veröffentlicht. Plumettaz spielt ein Cello von Enricus Ceruti aus dem Jahr 1881.


Spark | Die klassiche Band | Biografie Victor Plumettaz
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