Isabel García Castro wurde in Toledo (Spanien) geboren und begann im Alter von sieben Jahren mit dem Cellospiel. Sie erhielt Unterricht bei María Casado in Toledo, später parallel dazu bei dem bekannten spanischen Cellisten Asier Polo. Im Jahr 2015 schloss sie ihre Ausbildung am Conservatorio Profesional de Música Jacinto Guerrero in Toledo ab und wurde für ihre herausragenden Leistungen mit dem Nationalen Preis des spanischen Ministeriums für Bildung, Kultur und Sport ausgezeichnet. Kurz darauf machte sie erstmals international auf sich aufmerksam. Sie trat als Solistin mit dem Sinfonieorchester der Universidad Alfonso X el Sabio in Madrid auf, gewann einen 3. Preis beim Dotzauer-Wettbewerb für junge Cellisten in Dresden und war im Alter von 19 Jahren Finalistin des renommierten Pablo Casals International Award. Am Conservatorio della Svizzera italiana in Lugano absolvierte García Castro ein Bachelorstudium bei Enrico Dindo. In Verbindung mit einem Stipendium der Hirschmann-Stiftung komplettierte sie ihre Studien ab 2021 an der Hochschule Luzern bei Christian Poltera durch einen Master of Arts in Music, den sie 2023 mit Auszeichnung abschloss. Wertvolle künstlerische Impulse erhielt sie darüber hinaus von María de Macedo, Stephan Fork, Emil Rovner, Peter Bruns, Enrico Dindo, Rafael Rosenfeld, Troels Svane, László Fenyó. Nach Stationen als Akademistin des Luzerner Sinfonieorchesters sowie der Luzerner Festival Academy und als Vorspielerin im Philharmonischen Orchester Heidelberg ist sie seit 2025 festes Mitglied des Ensembles Spark. Sie spielt ein Cello von Alessandro Ciciliati aus dem Jahr 2019, das ihr die INSTRUMENTUM Foundation zur Verfügung stellt.