… weiterlesen

Spark verleiht der jungen kreativen Klassikszene eine aufregend neue Stimme. Das Quintett verbindet den Feinsinn und die Präzision eines klassischen Kammermusikensembles mit der Energie und dem Biss einer Rockband. Seit 2007 wirbeln die fünf abenteuerlustigen Musiker als klassische Band über die Bühnen der Welt und zelebrieren einen exzentrischen Mix aus Post-Klassik, Minimal Music und Avantgarde. Im Jahr 2011 wurde das Ensemble mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet. Virtuos und unverkrampft bewegen sich die Gruppenmitglieder zwischen den verschiedensten musikalischen Welten. Im Kern klassisch, nach außen jedoch eigenwillig und unangepasst, verbinden sie Tradition und Innovation zu einem spannenden Klangerlebnis am Puls der Zeit. Gemeinsam präsentieren sie eine leidenschaftliche Musik, die zündet. Gemeinsam sind sie Spark.

Von der ZEIT als „Kammermusik für die Facebook-Generation“ bezeichnet, fängt der Spark-Sound das Lebensgefühl des 21. Jahrhunderts ein. Schnelle Schnitte, ein selbstverständliches Neben- und Miteinander der verschiedensten Epochen und Stile, die Kunst der Überraschung und die Freude an der musikalisch-assoziativen Illusion prägen den Stil der klassischen Band. Alt trifft auf Neu, die Grenzen zwischen E und U verschwimmen, barocke Meisterwerke werden jungen Zeitgenossen gegenübergestellt, klassisch-romantisches Repertoire erklingt im spannenden Remix und Klischées werden allenfalls aufgegriffen, um sie genüsslich gegen den Strich zu bürsten. Die Wiener Zeitung spricht von „erfrischenden Klangwelten, die in ein unkonventionelles Konzept verpackt werden“. „Cooler lassen sich Krach und Kantilenen nicht verbinden“, schreibt der Tagesspiegel. Die WELT betitelt Spark als „hochkarätige Band” und das Badische Tagblatt nennt die fünf Musiker die „Jungen Wilden der Klassikszene“. Die niederländische Volkskrant zählt Spark zu den ganz wenigen Ensembles, „die über das Potential verfügen, Einflüsse aus Pop und Dance überzeugend mit klassischer Musik zu verbinden“ und der American Record Guide beschreibt die Gruppe als „ein echtes Phänomen in der klassischen Musikszene, das Yo Yo Ma oder dem Kronos Quartett ähnelt, aber noch lebendiger daherkommt.“

Innerhalb kürzester Zeit ist Spark zum Publikumsliebling avanciert und erfreut sich mittlerweile einer beständig wachsendenden Fangemeinde in Europa, Asien und den USA. Herausragende Einladungen führten die klassische Band auf einige der bedeutendsten Konzertpodien der Welt, darunter der Wiener Musikverein, das Konzerthaus Berlin, die Kölner Philharmonie, die Alte Oper Frankfurt, das Concertgebouw Amsterdam, das Barbican Centre London, das Gran Teatre del Liceu Barcelona, die National Concert Hall Taipei, das Shanghai Oriental Art Center, das Schleswig-Holstein Musik Festival, das Rheingau Musik Festival und La Folle Journée Nantes. Seit 2013 tritt Spark auch regelmäßig mit Orchestern in Erscheinung und spielt Uraufführungen von Werken, die speziell für Spark und Orchester geschrieben wurden. Unter anderem brachte das Ensemble mit dem London Symphony Orchestra das Wind Waker Concerto des finnischen Komponisten Roger Wanamo zur Aufführung, das sich auf die Musik des bekannten Computerspiels The Legend of Zelda bezieht. In Zusammenarbeit mit dem Nederlands Kamerorkest wurde Chiel Meijerings Kiss of Fire dargeboten, das in einer fünfzigminütigen Tour de Force verschiedene Aspekte der Liebe beleuchtet. Auch außerhalb des klassisch-traditionellen Umfelds stößt Sparks radikale Neudefinition klassischer Musik auf großes Interesse. So war die klassische Band bereits in Jazzclubs, auf Rock- und Popfestivals (u.a. Reeperbahn-Festival Hamburg), Indie-Open-Air-Bühnen und in Berlins berühmt-berüchtigtem Techno-Club Berghain zu Gast.

Im September 2010 veröffentlichte die klassische Band ihr Debütalbum, Downtown Illusions, das den urbanen Schmelztiegel zum berauschenden Klangereignis machte. MusikWoche nannte das Album „eine der größten Überraschungen des Jahres”. Audiophile Audition sprach von einem „radikal neuen Gesicht für die Kammermusik und die Klassik im Allgemeinen“. Das Album mauserte sich zum Independent-Hit und kletterte bis auf Platz 1 der deutschen Amazon Klassik-Charts. 2011 wurde Spark für Downtown Illusions mit dem ECHO Klassik in der Kategorie „Klassik ohne Grenzen“ ausgezeichnet. Im Folgejahr holte die Gruppe mit ihrer zweiten Scheibe, Folk Tunes, europäische Volkslieder mit frechen Arrangements ins Hier und Jetzt und hatte erneut die Fachpresse auf ihrer Seite. „Volkslieder mit Düsenantrieb“ resümierte das Rondo-Magazin und das Fono Forum bezeichnete die explosive Mischung aus Klassik, Weltmusik, Minimal Music und Balkan Beats als einen „ganz eigenen, hörenswerten Sound“. Mit dem aktuellen Album, dem Berlin Classics-Debüt Wild Territories, begibt sich Spark in musikalisches Neuland und macht sich auf die Suche nach dem Ungehörten. Mit viel Fantasie und Experimentierfreude erweckt das Ensemble einen wild wuchernden Klangkosmos zum Leben. Das Ganze vibriert, pulsiert und groovt; raue Emotionen werden geweckt. Um von elektrisierenden Assoziationen gepackt zu werden, muss man kein Kenner klassischer Werke oder zeitgenössischer Kunstmusik sein. Vielmehr geht es den fünf Spielern darum, die ungezähmte Kraft ihrer Klänge ganz spontan erlebbar zu machen.

Überraschenderweise stellt Spark ausgerechnet ein recht kontroverses Instrument ins Rampenlicht, die Blockflöte. Die Gruppengründer Daniel Koschitzki und Andrea Ritter stellen das vermeintlich unscheinbare Instrument bei Spark in einen modernen Kontext und machen mit ihrem furiosen Spiel das Klischee vom belächelten Schul- und Anfängerinstrument im Handumdrehen vergessen. In dem Geiger Stefan Glaus, dem Cellisten Victor Plumettaz und dem Pianisten Mischa Cheung stehen ihnen drei kongeniale Partner zur Seite, die mit ihnen den Wunsch nach neuen Ausdrucksformen teilen und der Spark-Vision ein Gesicht verleihen. Gemeinsam erobern die fünf Musiker die Bühne mit einem bunten Sammelsurium aus bis zu 40 verschiedenen Instrumenten. Das reicht von der zwanzig Zentimeter langen Sopraninoflöte bis zum zwei Meter hohen Vierkantbass, vom klassischen Klaviertrio – bestehend aus Violine, Violoncello und Klavier – bis zu den exotischen Farben moderner Klappenflöten, einer Melodica, einer Lotusflöte oder einer spontanen Gesangseinlage. So lässt Spark immer wieder neue, ungewöhnliche Klanglandschaften entstehen und genießt es, sich von Stück zu Stück neu zu erfinden. Menschen rund um den Globus lassen sich von diesem frischen Zugang zur klassischen Musik und der gekonnten Verbindung aus Tradition und Trends mitreißen und lieben die Botschaft von Spark: Gute Musik kennt keine Grenzen!

„Teufelskerle alle miteinander, inklusive Andrea Ritter, die nun mal eine Frau ist. Die Gruppe Spark trägt ihren Namen zu Recht und das ist eher noch untertrieben: Was beim Konzert des Quintetts auf dem Kulturufer überspringt, ist kein Funke, es gleicht eher einem Flammenwerfer.” Südkurier

„Spark überzeugen mit einer einzigartigen Mischung aus Spielfreude und technischer Brillanz. Dabei überwinden sie mit musikalischem Feuer alle stilistischen Grenzen.” (Jury des ECHO Klassik)

„Die Musik von Spark gehört auf dickes Vinyl gepresst, das ist etwas ganz Besonderes.” schwaebische.de

Minimieren
… mehr

Andrea Ritter

Erstpreisträgerin beim International Recorder Competition 2007 in Montreal, hat sich mit einer regen Konzerttätigkeit in Europa, den USA, Südamerika, Taiwan und Japan einen festen Platz in der Riege der weltbesten Blockflötisten erspielt. Hervorgegangen aus dem renommierten Amsterdam Loeki Stardust Quartet erobert sie mittlerweile als Solistin und mit ihren

neu gegründeten Ensembles Spark und Koschitzki & Ritter die internationalen Bühnen. Weiterhin gibt sie Meisterkurse im In- und Ausland, wie im Juli 2006 bei den Meisterkursen des Schleswig-Holstein Musikfestivals, bei den Internationalen Meisterkursen im Rheinbergerhaus Vaduz im Jahr 2005 und 2006 oder als Gastdozentin an der Anton Bruckner Privatuniversität für Musik, Schauspiel und Tanz in Linz.

Minimieren
… mehr

Daniel Koschitzki

gilt als einer der führenden Blockflötisten der jüngeren Generation. Er gewann im Jahr 2001 den 1. Preis beim International Solo Recorder Playing Competition in London, dem ein Solistendebut in der renommierten Wigmore Hall folgte. Im selben Jahr wurde er Mitglied im Amsterdam Loeki Stardust Quartet, dem er bis 2007 angehörte. Zusammen mit der Flötistin

Andrea Ritter gründete er die Ensembles Spark und Koschitzki & Ritter, mit denen er weltweit konzertiert. Als Solist und Kammermusiker war Koschitzki an zahlreichen Rundfunk- und Fernsehproduktionen sowie an CD-Aufnahmen für die Labels Channel Classics, Carus und ARS Produktion beteiligt.

Minimieren
… mehr

Stefan Glaus

ist seit 2008 Mitglied des Ensembles Spark, das ihn auf einige der international renommiertesten Bühnen und Festivals geführt hat. Seit 2005 ist Glaus außerdem festes Mitglied des Aargauer Symphonie Orchesters. Neben diesen zwei Hauptstandbeinen ist er vor allem in der Schweiz rege als freischaffender Musiker unterwegs. Bekannt für seine Vielseitigkeit und

Offenheit, hat Glaus bei so unterschiedlichen Projekten wie dem Salonorchester Camerata Pontresina, der Elect of the Dead Symphony Tour von System of a Down oder der „Im Orchester graben“- Tour des Komikerpaars Ursus & Nadeschkin mitgewirkt.

Minimieren
… mehr

Victor Plumettaz

wurde in eine schweizerisch-ungarische Musikerfamilie geboren. Im Jahr 2006 gewann er beim International Cello Competition Antonio Janigro in Zagreb den 2. Preis. Förderungen erhielt er durch die Jürgen Ponto-Stiftung und die Hirschmann-Stiftung. Ende 2007 stieß Plumettaz zum Ensemble Spark, mit dem sich eine internationale Konzerttätigkeit

entwickelte. Darüber hinaus trat Plumettaz als Solist oder mit Kammermusik- bzw. Orchesterprojekten in Europa, Israel, China und den USA auf. Er hat zahlreiche zeitgenössische Werke, u.a. von Wolfgang Rihm, Johannes Motschmann und Márton Illés, uraufgeführt. Plumettaz spielt ein Cello von Enricus Ceruti aus dem Jahr 1881.

Minimieren
… mehr

Mischa Cheung

stammt aus einer schweizerisch-chinesischen Musikerfamile und lebt in Zürich. Den ersten Klavierunterricht erhielt er von seinem Vater, seine Studien absolvierte er mit höchsten Auszeichnungen an der Zürcher Hochschule der Künste bei Prof. Scherbakov. Als Gewinner zahlreicher Klavierwettbewerbe präsentierte er sein vielseitiges Repertoire als Solist

sowie auch als Mitglied verschiedener Formationen in renommierten Konzertsälen, wie zum Beispiel der Tonhalle Zürich, dem Oriental Art Center Shanghai, dem Sala Sao Paolo oder dem KKL Luzern. Seit 2007 ist Mischa Cheung einer der vier Pianisten des Gershwin Piano Quartets und seit Ende 2011 Pianist im Ensemble Spark. Zudem ist er seit 2009 Assistent der Meisterklasse von Prof. Scherbakov an der Zürcher Hochschule der Künste.

Minimieren